Ihre Hochzeitsmesse in Jüchen

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Aussteller

1.       Standanmeldung

Die Anmeldung ist auf dem Anmeldevordruck vorzunehmen, der vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterschrieben an den Veranstalter zurückzugeben ist. Mit der Absendung des Anmeldeformulars an den Veranstalter hat der Absender ein verbindliches Angebot abgegeben, an welches dieser vier Wochen gebunden ist. Eine Entscheidung über die Zulassung der Aussteller zu der Veranstaltung obliegt alleine dem Veranstalter. Mit Zusendung der Teilnahmebestätigung - rechtzeitig vor der Veranstaltung und in schriftlicher Form - an den Absender wird das Angebot des Absenders durch den Veranstalter angenommen und gilt als unwiderruflich. Der Aussteller ist bis zum Beginn der Veranstaltung hieran gebunden.

Mit der Unterzeichnung der Standanmeldung erkennt der Aussteller die Geschäfts- und Teilnahmebedingungen als verbindlich an. Er hat dafür einzustehen, dass auch die von ihm auf der Veranstaltung beschäftigten Personen den gesamten Vertrag erhalten.

Die Standzuteilung obliegt dem Veranstalter. Ein Austausch des zugeteilten Standes mit einem anderen Aussteller sowie eine teilweise oder vollständige Überlassung des Standes an Dritte ist ohne entsprechende Vereinbarung mit dem Veranstalter nicht gestattet.

 2.       Standgebühr

Die in der Teilnahmebestätigung ausgewiesene Standgebühr inkl. zusätzlicher Entgelte für z.B. Stromanschlüsse und Reinigung ist vom Aussteller innerhalb der dort angegebenen Zahlungsfrist auf das genannte Konto unter Angabe der Kunden-/Rechnungsnummer zu entrichten. Die Tarife sind dem verbindlichen Anmeldeformular zu entnehmen. Die vorherige und volle Bezahlung der Rechnungsbeträge ist Voraussetzung für den Bezug der Ausstellungsfläche.

3.       Ausstellungsstand

a. Standinhaber

Jeder Aussteller ist verpflichtet, an seinem Stand gut sichtbar die vollständige Adresse des Standinhabers anzubringen. Dies wird am Tag der Veranstaltung durch den Veranstalter zur Verfügung gestellt. Der Stand muss während der gesamten Dauer der Messe oder Ausstellung zu der festgesetzten Öffnungszeit ordnungsgemäß ausgestattet und mit fachkundigem Personal besetzt sein. Eine Untervermietung ist nicht zulässig. Behördliche Ge-nehmigungen hat grundsätzlich der Aussteller für sein Gewerbe vorzunehmen. Er ist dafür verantwortlich, dass die GEMA-Bestimmungen sowie die gewerberechtlichen, polizeirechtlichen, gesundheitsrechtlichen und sonstigen Bestimmungen eingehalten werden, insbesondere auch das Gesetz über technische Arbeitsmittel (Gerätesicherheitsgesetz). Darüber hinaus verpflichtet sich der Aussteller, alle im Rahmen seines Gewerbes erforderlichen Dokumente im Zeitraum der Veranstaltung mit sich zu führen und auf Verlangen vorzuzeigen. Sollte gegen gewerberechtliche Verordnungen der Ordnungsbehörde verstoßen werden, so ist der Aussteller automatisch von der Veranstaltung ausgeschlossen. Etwaige Bußgelder der Ordnungsbehörden sind vom Aussteller zu tragen.

b. Standfläche

Die Aufteilung der Ausstellungsfläche sowie die Detailinformationen zur Standgröße sind dem Anmeldeformular beigefügten Lageplan zu entnehmen.

c. Genehmigungsvermerk und Ausstattung

Sofern auf dem Anmeldeformular Stromanschlüsse gebucht wurden, werden diese dem Aussteller durch die vom Veranstalter beauftragten Veranstaltungstechniker bereit gestellt. Vom Aussteller genutzte technische Geräte müssen der VDE-Norm entsprechen. Der Aussteller hat dafür Sorge zu tragen, dass die von ihm verlegten Kabel kein Sicherheitsrisiko darstellen (z.B. Stolperfallen).

Benötigt der Aussteller neben Stromanschlüssen weitere Dienstleistungen so ist dies beim Veranstalter anzufragen.

Abweichungen von den vom Veranstalter bereitgestellten Ständen z.B. in Form von mobilen Ständen, Sonderbauten und Konstruktionen sind genehmigungspflichtig. Aufbaupläne (Grundriss und Ansicht) sind in doppelter Ausführung beim Veranstalter einzureichen.

d. Standauf- / -abbau

Der Standaufbau muss spätestens 15 Minuten vor Einlass der Besucher abgeschlossen sein und der Standabbau darf erst nach Veranstaltungsende begonnen werden. Etwaige Zuwiderhandlungen und dadurch verhängte Ordnungsgel-der sind vom jeweiligen Aussteller zu tragen. Die Dauer der Abbauzeit (Abbauende) ist unbedingt einzuhalten. Nach Ablauf der Abbauzeit ist der Veranstalter berechtigt, den Abbau sowie den Abtransport und Einlagerung von Ausstellungsgütern auf Kosten des Ausstellers vorzunehmen oder vornehmen zu lassen. Eine Haftung für Verluste oder Beschädigung des Ausstellungsgutes wird vom Veranstalter nur im Falle von Vorsatz und grober Fahrlässigkeit übernommen. Für die entstandenen Kosten steht dem Veranstalter ein Pfandrecht zu. D.h. zur Sicherung der Forderungen des Veranstalters behält sich der Veranstalter vor, das Vermieterpfandrecht auszuüben und das Pfandgut nach schriftlicher Ankündigung freihändig zu verkaufen.

e. Standdekoration

Im Interesse eines guten Gesamtbildes ist es erforderlich, dass die Messestände vom Aussteller geschmackvoll und dekorativ für die Besucher zu gestalten sind. Das vollständige Abdecken der Stände mit Dekorationsstoffen ist in jedem Fall erforderlich. Der Veranstalter behält sich vor, den Aufbau unpassend oder unzureichend ausgestatteter Stände zu untersagen. Das Bekleben der Wände und Einschlagen von Nägeln in die Wände sowie sonstige Eingriffe in den Ursprungszustand der Veranstaltungsstätte ist grundsätzlich nicht gestattet. Etwaige Zuwiderhandlungen und daraus resultierende Beschädigungen sind vom Aussteller zu tragen.

f. Ausstellungsobjekte

Verkaufswaren sind mit deutlich lesbaren Preisschildern zu versehen. Der Veranstalter kann verlangen, dass Ausstellungsgüter entfernt werden, die sich als belästigend oder gefährlich erweisen oder mit dem Veranstaltungsziel nicht vereinbar sind. Urheberrechte und sonstige gewerbliche Schutzrechte an den Ausstellungsgütern hat der Aussteller sicherzustellen.

4.       Gastronomie

Die gastronomische Versorgung hat grundsätzlich durch den Veranstalter oder der beauftragten Unternehmen zu erfolgen. Die entgeltliche oder unentgeltliche Abgabe von Kostproben bedarf der Genehmigung des Veranstalters.

5.       Veranstaltungsänderungen

Sollte die Veranstaltung aus zwingenden Gründen auf einen anderen als den vorgesehenen Zeitpunkt verlegt werden oder sollte sich der Veranstaltungsort ändern, so behalten die getroffenen Vereinbarungen auch für einen neuen Termin oder Ort Gültigkeit. Hiervon sind die Aussteller durch den Veranstalter unverzüglich zu unterrichten. Die Aussteller sind berechtigt, innerhalb einer Woche nach Zugang dieser Mitteilung ihre Teilnahme zu dem veränderten Zeitpunkt abzusagen. In diesem Falle wird die Standmiete zurück erstattet. Der Aussteller kann aus einer Änderung oder Ausfall der Veranstaltung keine Schadensersatzansprüche herleiten. Bei Ausfall einer Veranstaltung werden die vorab entrichteten Standgelder gutgeschrieben. Der Veranstalter haftet nicht für sonstige, aufgrund ausfallender Veranstaltungen entstehende Nachteile. Muss der Veranstalter aufgrund des Eintritts höherer Gewalt eine begonnene Veranstaltung verkürzen oder absagen, so hat der Aussteller keinen Anspruch auf Rückzahlung oder Erlass der Standmiete.

6.       Nichtteilnahme, Absage von der Veranstaltung

Die Standmiete ist auch dann in voller Höhe zu bezahlen, wenn der Aussteller seine Teilnahme absagt oder ohne eine solche Absage an der Veranstaltung nicht teilnimmt. Sagt der Aussteller seine Teilnahme ab und gelingt eine anderweitige Vermietung des Standes, behält sich der Veranstalter gegen den Erstmieter einen Anspruch auf Kostenbeteiligung in Höhe von 25% der in Rechnung gestellten Standmiete vor. 75% der in Rechnung gestellten Standmiete sind dann an den Veranstalter zu entrichten, wenn der Veranstalter zwar eine anderweitige Vermietung gelingt, diese jedoch die ursprünglich vermietete Fläche nur zu Teilen belegt. Dem Aussteller bleibt der Nachweis vorbehalten, dass der Veranstalter diese Kosten nicht oder nicht in dieser Höhe entstanden sind. Die Geltendmachung weitergehender An-sprüche bleibt vorbehalten.

7.       Rücktritt des Veranstalters

Der Veranstalter ist zum Rücktritt berechtigt, wenn

  1. Die Standmiete nicht innerhalb der genannten Zahlungsfrist eingegangen ist und der Aussteller auch nicht nach Ablauf einer ihm gesetzten Nachfrist zahlt.
  2. Der Stand nicht rechtzeitig (spätestens zwei Stunden vor der offiziellen Eröffnung) erkennbar belegt ist.
  3. Der Aussteller gegen das Hausrecht verstößt.
  4. Die Voraussetzungen für die Erteilung der Zulassung in der Person des angemeldeten Ausstellers nicht mehr vorliegen oder dem Veranstalter nachträglich Gründe bekannt werden, deren rechtzeitige Kenntnis eine Nichtzulassung gerechtfertigt hätte (z.B. im Fall der Eröffnung eines Konkurs oder Vergleichsverfahrens sowie den Eintritt der Zahlungsunfähigkeit des Ausstellers, worüber der Veranstalter vom Aussteller unver-züglich zu unterrichten ist). Der Veranstalter kann in oben genannten Fällen Ersatz-ansprüche geltend machen. Ziffer 7. findet entsprechende Anwendung.

8.       Werbung, Bild- und Tonaufnahmen

Die Verteilung der vom Veranstalter erstellten Werbematerialien durch die Aussteller im Vorfeld der Veranstaltung ist erwünscht. Werbung aller Art (ausgenommen Lautsprecher) ist nur innerhalb des vom Aussteller gemieteten Standes für die eigene Firma des Ausstellers und nur für die von ihr hergestellten oder vertriebenen Ausstellungsgüter erlaubt. Showeinlagen bedürfen der schriftlichen Vereinbarung mit dem Veranstalter. Alle darüber hinaus gehenden, außerordentlichen Werbemaßnahmen sowie das Verteilen von Werbeträgern oder Handzettel während der Veranstaltung sind kostenpflichtig und grundsätzlich mit dem Veranstalter abzustimmen und von ihm genehmigen zu lassen. Politische Werbung ist grundsätzlich unzulässig.

Der Veranstalter behält sich vor, im Rahmen der Veranstaltung erstellte Zeichnungen, Fotografien, Film- und Tonaufnahmen vom Ausstellungsgeschehen, von den Ausstel-lungsbauten und –ständen so-wie den Ausstellungsobjekten für weitere Inhalte (Flyer, Plakate, Internetauftritte, Presseveröffentlichungen etc.) frei zu verwenden ohne dass der Aussteller aus irgendwelchen Gründen Einwendungen dagegen erheben kann. Nur vom Veranstalter beauftragte Fotografen / Videoproduktionsgesellschaften haben Zugang zum Messegelände. Auskünfte erteilt der Veranstalter.

9.       Haftung

  1. Der Veranstalter haftet in voller Höhe für Schäden, die durch vorsätzliche oder grob fahrlässiges Verhalten des Veranstalters verursacht werden.
  2. Der Aussteller haftet nach den gesetzlichen Bestimmungen. Der Abschluss einer Ausstellerversicherung wird empfohlen. Der Veranstalter übernimmt keinerlei Haftung für die Ausstellungsobjekte. Für die Bewachung des Messestandes hat der Aussteller zu sorgen.

10.   Datenschutzrechtliche Bestimmungen

Der Aussteller erklärt sich damit einverstanden, dass der Veranstalter personenbezogene Daten gemäß Bundesdatenschutzgesetz - auch unter Einsatz automatischer Daten-verarbeitung - zu geschäftlichen Zwecken speichert, verarbeitet oder weiterleitet, soweit dies für die Zwecke vom Veranstalter oder die mit dem Veranstalter verbundenen Unternehmen erforderlich ist oder ein sonstiges berechtigtes Interesse besteht.

11.   Ordnungsbestimmungen

  1. Der Aussteller unterliegt während der Veranstaltung auf dem gesamten Gelände dem Hausrecht des Veranstalters. Den Anweisungen des Veranstalters ist unbedingt Folge zu leisten. Bei Nichtbefolgen kann Messeverbot vom Veranstalter ausgesprochen werden. Die daraus entstehenden Kosten sind vom Aussteller zu tragen. Bei Verstößen gegen Bestimmungen der Gewerbeordnung und Auflagen der zuständigen Genehmigungsbehörde sowie bei Verstößen gegen die AGBs sind alle anfallenden Kosten durch den Aussteller zu zahlen.
  2. Der Aussteller ist verpflichtet, sich umweltgerecht zu verhalten. Wasser, das zur Behandlung von Lebensmitteln und zur Reinigung von Bedarfsgegenständen, die mit Lebensmitteln in unmittelbare Berührung kommen, benötigt wird, darf nur hygienischen Wasserzapfstellen entnommen werden. Die Entnahme dieses Wassers aus Toilettenräumen ist verboten.
  3. Der Veranstalter sorgt für die allgemeine Reinigung der Veranstaltungsräume. Die Reinigung des Standes obliegt dem Aussteller. Der Aussteller ist ebenfalls für die Entsorgung der von ihm verursachten Abfälle zuständig.
  4. Tiere dürfen grundsätzlich nicht auf das Ausstellungsgelände mitgebracht werden.
  5. Mündliche Absprachen müssen um Gültigkeit zu erlangen, schriftlich vom Veranstalter bestätigt werden.
  6. Die Fahrzeuge der Aus-steller sind auf öffentlichen Parkplätzen abzustellen. Ein Anspruch auf einen Parkplatz existiert nicht. Die Fahrzeuge sind während des Auf- und Abbaus schnellstmöglich vom Ausstellungsgelände zu entfernen.

12.   Anerkenntnis

Jeder Aussteller erkennt für sich mit der von ihm gestellten Anmeldung oder mit Teilnahme an der Veranstaltung die allgemeinen Geschäftsbedingungen rechtsverbindlich an.

13.   Sonstige Bestimmungen

Auf diese Geschäftsbedingungen findet ausschließlich das deutsche Recht Anwendung. Gerichtsstand für alle Ansprüche auf Grund dieses Vertragsverhältnisses sowie sämtliche zwischen den Parteien sich ergebende Streitigkeiten über das Zustandekommen, die Abwicklung oder die Beendigung des Vertragsverhältnisses ist soweit der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Son-dervermögen ist, oder keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat, Greven-broich. Sollte eine Bestimmung der Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise rechtsun-wirksam sein oder werden, so wird die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen dadurch nicht berührt. Ist eine Bestimmung ungültig, tritt an deren Stelle die gesetzlich zulässige Regelung.

14.   Mehrtägige Veranstaltung

Bei mehrtägigen Veranstaltungen in geschlossenen Räumlichkeiten können die Messestände über Nacht stehenbleiben. Zur Nachtzeit sind wertvolle, leicht zu entfernende Gegenstände unter Verschluss zu halten. Privatwächter zur Bewachung der Stände sind schriftlich mit dem Veranstalter zu vereinbaren.